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Reich ist nicht, wer viel besitzt, sondern wer wenig benötigt "
Energie
einsparen kann heute jeder! In der Fachpresse, in Tageszeitungen,
im Fernsehprogramm, im Hörfunk und in allen anderen Medien wird
dieses extrem interessante Themengebiet viel diskutiert, Empfehlungen
ausgesprochen und manigfaltige Tipps gegeben. Strom sparen, Heizöl,
sparen, Erdgas sparen, Energie allgemein sparen ist das Gebot für
die Zukunft, kurzfristig, mittelfristig und langfristig.
Sollten Sie dazu weitere Fragen haben, Anregungen wünschen oder
eine umfassende Energieberatung hinsichtlich maßgeschneiderter
Heiztechnik für Ihr Wohnhaus benötigen, dann melden Sie sich
bitte direkt bei mir!
Gerne besuche ich Sie zuhause, um Ihnen die Möglichkeiten der Energieeinsparung
im Bereich der Heizungstechnik und der Warmwasserbereitung aufzuzeigen,
selbstverständlich auch in Kombination mit anderen Sanierungsmaßnahmen
wie Wärmedämmung der Kellerdecke, der Gebäudehülle,
des Daches bzw. der obersten Geschossdecke zum Dachboden hin, neuer
wärmedämmender Fenster, Wärmedämmung der Rolladenkästen
etc.
Im Untermenu
oben habe ich mich bemüht, die wichtigsten Punkte aus der Heizungstechnik
bzw. Gebäudetechnik hinsichtlich Energieeinsparungen auch für
Ihr Gebäude zu erläutern:
Vorteile und Nachteile von Blockheizkraftwerk,
Solartechnik,
Wärmerückgewinnung,
Geothermie,
kontrollierter
Wohnraumlüftung und stromsparende
Hocheffizienz-Heizungspumpen.
allgemein:
Der immer häufiger genutzte Begriff `Energieeinsparung´
bezeichnet ganz allgemein alle Maßnahmen zur Verringerung des
Einsatzes einer bestimmten Primär- bzw. Sekundär-Energiemenge.
Die Ursachen, die Energieeinsparmaßnahmen erfordern, sind die
mangelnde Verfügbarkeit einer Energieform bzw. des Energieträgers
oder unerwünschte Nebenwirkungen bei ihrem Einsatz:
- Gesundheits-
und Umweltschäden, beispielsweise durch Abgase, Lärm,
Treibhausgase oder Radioaktivität (z. B. Waldschäden,
globale Erwärmung)
- Beschränkung
des Nutzwertes, beispielsweise durch die Tank- oder Batteriekapazität
- Mangelnde
Verfügbarkeit der Energie, beispielsweise durch die Kapazität
des Netzanschlusses, Lieferfähigkeit oder begrenzte Ressourcen
Die
Nutzung alternativer Energieformen ist keine Energieeinsparung im eigentlichen
Sinne. Durch dieses Vorgehen kann jedoch die ursprünglich eingesetzten
Energieform reduziert oder gänzlich ersetzt werden. Zu einer Energieeinsparung
kommt es dabei nur, wenn die Nutzung der neuen Energieform effizienter,
als die zu ersetzende ist (Stichwort: Energiebilanz). Beispiele für
die Alternativenergienutzung sind: Tageslicht statt elektrischer Beleuchtung,
Muskelkraft statt Motor, Erdgas statt Kohle usw.
`Erneuerbare
Energie´, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie
aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben
unerschöpflich sind. Das Grundprinzip ihrer Nutzung besteht darin,
dass aus den in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen Energie
abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird.
Auf der Erde können diese Energiequellen in Form von Sonnenlicht
und -wärme, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme
genutzt werden.
Die in der Sonne ablaufende Kernfusion ist die Quelle der solaren und
der meisten regenerativen Energien, mit Ausnahme der Geothermie und
der Gezeitenkraft. Im physikalischen Sinne wird Energie nicht erneuert,
sondern aus den oben genannten Quellen ständig zugeführt.
Im
Gegensatz zu fossilen Energieträgern wird bei der Nutzung der meisten
Erneuerbaren Energien kaum Kohlenstoffdioxid ausgestoßen.
Lediglich bei der Herstellung von Kraftwerken und bei der Verbrennung
von Biomasse wird CO2 in die Umwelt abgegeben, welches jedoch in der
Regel nur so viel ist wie die zur Herstellung der Biomasse nötigen
Pflanzen der Atmosphäre beim Vorgang der Photosynthese entzogen
haben. Hierbei spricht man von CO2-Neutralität.
- Dämmen
Sie Ihr Haus so gut es geht, aber bauen Sie sich keine Konservendose.
Je dichter ein Haus ist, desto höher ist die Problematik hinsichtlich
Schimmelpilz und Feuchtigkeitsschäden durch unzureichenden Abtransport
von Luftfeuchtigkeit, d.h. durch unzureichende Lüftung Ihrer
Wohnräume bzw. Ihres Wohnhauses. Wenn Sie auf der einen Seite
die Außenhülle wärmetechnisch perfektionieren, müssen
Sie auf der anderen Seite die Be- und Entlüftung perfekt organisieren,
am besten durch eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage mit
integrierter Wärmerückgewinnung
- Senken
Sie die Vorlauftemperatur Ihrer Heizungsanlage so weit wie möglich.
Wenn Sie irgendwie die Möglichkeit haben, reißen Sie die
Heizkörper von den Wänden, stemmen Sie Ihren Estrich und
den "noch so guten" Bodenbelag heraus und installieren Sie
eine gutgeplante Fußbodenheizung (oder eine Wandheizung) mit
möglichst geringem Rohrabstand in Ihren Wohnräumen. Das
hört sich zunächst schrecklich an und es ist natürlich
mit Schweiß und Dreck über mehrere Wochen verbunden, aber
langfristig betrachtet (Jahre!) lohnt sich die Investition immer:
Sie erhöhen definitiv den Wohnkomfort, senken den Energieverbrauch
und bauen sich damit die Option auf höchstmögliche Beheizung
Ihrer Wohnräume mit alternativen Heiztechniken in Ihr Haus ein:
Solarheizung, Erdwärmeheizung, Wärmepumpenheizung! All diese
so hochgelobten Energiequellen bzw. Heizungstechniken funktionieren
wirtschaftlich nur in Verbindung mit einer Flächenheizung.
Dies betrifft auch Besitzer von Mietobjekten: der Energiepass wird
unbarmherzig die Spreu vom Weizen trennen, d.h. Gebäude mit nicht
mehr zeitgemäßer Heizungstechnik sind nur noch über
verminderte Mieten zu vermieten.
- Geizen
Sie nicht bei der Wahl der Heizungs- und Solartechnik: Eine gute
Planung und Markenprodukte von Firmen, die sich mit der Thematik lange
Zeit auseinandergesetzt haben, kosten zwar ein paar Euro mehr, aber
das wird sich für Sie auszahlen. Und dank der KFW gibt es die
Möglichkeit der preisgünstigen Finanzierung über Jahrzehnte,
da fallen Mehrkosten von ca. 1000 bis 2000 Euro über so einen
langen Zeitraum überhaupt nicht ins Gewicht. Aber Reparaturen,
unnötig häufige Wartungen und stromverbrauchende Regelungstechnik
und Pumpen müsen von Ihnen vielleicht schon nach kurzer Zeit
und sofort bezahlt werden und fressen die Einsparungen bei der Erstinstallation
ganz schnell wieder auf! Rückrufauktionen
- meistens im mittleren und unteren Marktsegment - sind auch in der
Heizungs-Szene nicht mehr unüblich, und meistens zahlen die Hausherren
dabei drauf!
(Es wird immer Montags-Autos und Montags-Kessel geben, aber wenn ganze
Heizkessel-Serien oder Sonnenkollektor-Reihen nach kürzester
Zeit `den Geist aufgeben´, kann 1. der Handwerker und 2. der
Endverbraucher sicher sein, dass beide - oft auf beider Kosten - wieder
einmal die Versuchskaninchen waren!)
- Lassen
Sie sich Referenzen zeigen, und zwar nicht nur auf dem Papier!
Besuchen Sie am besten mehrere von dem Installateur eingebaute Anlagen,
lassen Sie sich die Unterschiede erklären (warum hier so und
da anders!) und sprechen Sie mit den Bewohnern über Ihre Erfahrungen!
Ein gewisenhafter Installateur hat nichts zu verbergen, und seine
zufriedenen Kunden haben kein Problem mit einem 30-minütigen
Ortstermin (viele sind oft um so stolzer auf Ihre Anlage!).
- Nehmen
Sie nicht den "preiswertesten" Handwerker, den Ihnen
Ihr Kegelbruder zwischen Bier und Kranz empfiehlt!
- Nehmen
Sie nicht unbedingt den Platzhirschen (den größten)
unter den Heizungsbauern in Ihrer Gemeinde / Stadt! Man darf eine
solche Anlage nicht nur marktwirtschaftlich sehen, aber genau
so muß ein großer Betrieb seinen Laden führen
und seine Angestellten mit Arbeit versorgen. Ein kleiner Betrieb
mit mitarbeitendem Chef und tatsächlich engagierten Gesellen
ist häufig die bessere Wahl.
- Nehmen
Sie nicht unbedingt den Installateur, der bei Ihnen schon seit
zwanzig Jahren die Wasserhähne repariert. Vertrauen ist gut
und schön, aber in diesem Bereich muß Fachwissen und
Erfahrung ran!
- Aber
seien Sie auch fair zu Ihrem Handwerker: Lassen Sie jeden Handwerker
für sich ein Konzept aufstellen, und am Ende müssen
Sie alleine sich für eines dieser Konzepte entscheiden. Es
ist absolut unfair, den ersten die ganze Planungsarbeit machen
zu lassen und dann mit diesen Unterlagen hausieren zu gehen. Meistens
kommt das doch irgendwie raus, und dann zahlen Sie - ich meine
gerechtfertigt - drauf!
- Im
Internet, im Großhandel oder auf Messen bekommen Sie heute viele
hydraulische Anschluß-Schemata zu der Thematik "Heizen
mit solarer Unterstützung", aber bilden Sie sich vorab so
gut wie möglich. Fast alle namhaften Hersteller bieten komplette
Pakete an, alles aus einer Hand bzw. aus einem Haus. Dies ist für
die Erstinformation zu dieser Thematik sehr gut, man lernt mitzureden,
mitzudenken, man kann die Vorschläge des Installateurs hinterfragen
und sogar Gegenargumente liefern. Mir ist ein informierter Kunde lieber,
mit ihm kann ich die Dinge grundlegender besprechen, viele Dinge sind
von vorneherein logisch bzw. selbstverständlich, und am Ende
gibt es weniger Fragen und Rückfragen! Ab und an lernt man von
Kunden sogar etwas hinzu, und das muß nicht falsch sein!
- Mein
Konzept für einen typischen 3- bis 5-Personen-Haushalt in einem
Gebäude mit Flächenheizung bekommen Sie hier nicht genannt
...
nur soviel: ich habe noch nie eine Anlage ein zweites Mal exakt gleich
gebaut. Und eine individuell abgestimmte Anlage bekommen Sie niemals
nur von einem Hersteller, d.h. ein erfahrener Heizungsbauer kombiniert
immer Produkte von mehreren Herstellern, denn jeder Hersteller hat
hier seine Stärken und dort seine Schwächen, d.h. fertige
Pakete von einem Hersteller sind im ersten Augenblick zwar schick
und kommen augenscheinlich preiswert daher, am Ende aber haben all
diese Pakete ihre eigenen Problemchen und es wird dann doch eine technisch
bessere individuelle Lösung zu unnötigen hohen Extrakosten
vor Ort geschaffen.
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