Trinkwasser
wird knapp und teuer - mit Grauwasser als Brauchwasser ist man unabhängig
und spart Geld
Die letzten
Jahre haben es gezeigt: über den Klimawandel braucht man nicht
mehr zu reden, er ist bereits da. Damit steht Mitteleuropa vor einer
drastischen Wetteränderung. Es wird häufiger lange, extreme
Trockenphasen geben und dann wieder wahre Sturzfluten. Also mal Wasser
im Überfluss, mal Wassermangel. Für die Wasserversorgungsunternehmen
wird es - regional unterschiedlich - schwieriger, ausreichend Trinkwasser
zur Verfügung zu stellen. Einen Vorgeschmack davon haben wir bereits
in den letzten Jahren bekommen. Dabei zahlt der Endverbraucher einmal
das Trinkwasser mit einer Abrechnung über die Wasseruhr und dann
noch mal als Abwasser. Die Berechnung erfolgt auch dann, wenn gar kein
Abwasser anfällt, also beispielsweise bei Beregnung von Grünflächen
als Gartenbewässerung.
In derartigen Nutzungsfällen reicht Brunnenwasser oder Regenwasser
völlig aus. Regenwasser, das über Dachflächen in unterirdischen
Speichern gesammelt werden kann, ist von der Wasserqualität her
in den meisten Fällen geeignet. Zudem fällt in langen Trockenphasen
eben kein Niederschlagswasser an, so dass Vorratsbehälter sich
rasch leeren. In solchen Fällen müßte man wieder auf
teures Trinkwasser zurückgreifen.
Eine optimale Lösung ist es, seinen eigenen Brunnen zu errichten.
In vielen Bereichen Deutschlands steht Grundwasser oder Schichtwasser
oberflächennah an. Somit ist der Aufwand zur Errichtung eines Brunnens
überschaubar, wenn Unterwasserpumpen, Tauchpumpen oder Brunnenpumpen
eingesetzt werden. Sie werden in das errichtete Bohrloch von nur etwa
8 bis 10 cm Durchmesser abgesenkt und fördern das Grundwasser zu
jeder gewünschten Zeit in ausreichender Menge.
Unterwasserpumpen eignen sich für die Hauswasserversorgung genauso
wie für die professionelle Trinkwassergewinnung, sie verfügen
über eine elektronische Regelung, die sowohl einen Sanftanlauf
als auch Trockenlaufschutz gewährleisten. Bei Wassermangel schaltet
sich das System automatisch ab. Dadurch wird verhindert, dass der Brunnen
leergepumpt wird und das Aggregat so trocken läuft und den Motor
beschädigt.
Die Drehzahl kann mittels eines Steuergeräts variabel eingestellt
werden. Der Wunschdruck wird so an der Entnahmestelle unabhängig
von der Fördermenge immer konstant gehalten.