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Richtig
Vögel füttern - die wichtigsten Regeln:
- erst
bei Frost oder Schnee füttern, dann aber kontinuierlich: Vögel
finden weniger Futter, weil die Nahrung gefroren oder überdeckt
ist, sie brauchen aber mehr Energie zur Erhaltung Ihrer Körpertemperatur
von ca. 40°C. Meisen verlieren in einer kalten Nacht bis zu
10% ihres Körpergewichts!
- Futterhäuser
sollten regelmäßig aber nur wenig mit Futter beladen
werden, damit das Vogelfutter durch Feuchtigkeit oder Vogel-Kot
nicht binnen kurzer Zeit verdirbt.
- Für
Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern eignen sich
Kerne von der Sonnenblume und spezielle Vogelfuttermischungen für
das Freiland. Weichfutterfresser wie Meisen, Rotkehlchen, Heckenbraunellen,
Zaunkönige und Amseln bieten sich Rosinen, Knödel (Meisenknödel),
Haferflocken, Obst und Kleie an. Verboten ist salzhaltige Nahrung
wie Speck oder Salzkartoffeln. Brot ist - wie auch bei Fischen -
nicht gut, da es im Magen der Vögel aufquillt und den Vogel
träge und damit zur leichteren Beute seiner Feinde macht bzw.
Sättigung assoziert und die Vögel nur kurze Zeit später
wieder Fressen müssen.
- Kaufen
Sie ausschließlich Vogelfutter mit dem Qualitätssiegel
"Ambrosia controlled", damit die Ambrosia-Samen nicht weiter
in Europa bzw. in unserer Heimat verbreitet werden. Sie sind extrem
allergiefördernd!
- Die
Ganzjahresfütterung sollte unbedingt unterlassen werden, da
laut Untersuchungen nur 10 bis maximal 15 Vogelarten durch die Fütterung
unterstützt werden, diese dann aber durch Ihre durchs Füttern
gesicherte Populationsstärke andere Vogelarten in Ihren Lebensräumen
verdrängen.
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