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Geo-Heft 05/03 - Mai 2003

Inhalt:

MISSION MARS: Auf der Suche nach Leben - gibt es Spuren von Leben auf dem Roten Planeten? Um diese seit langem heiß umstrittene Frage zu klären, wollen Forscher die größte Annäherung zwischen Erde und Mars im Sommer 2003 nutzen und dort Erkundungsfahrzeuge absetzen: die stationäre Landefähre "Beagle" der europäischen ESA und zwei High-Tech-Rover der us-amerikanischen NASA. Wissenschaft als Wettkampf der Systeme
MONACO: Ein anständiges Stück Paradies - in den luxuriösen Kulissen des zweitkleinsten Staates der Welt vermuten Außenstehende vielleicht den Wohnsitz des puren Glücks. Die Monegassen müssen allerdings hart arbeiten, mit Begrenzung, Kontrolle und Mauern
GLOBALISIERUNG: Abbau West, Aufbau Ost - Auftrag: ein komplettes Hüttenwerk in Dortmund zerlegen und bei Shanghai wieder aufbauen. Zeitraum: 1 Jahr. Kräfteinsatz: 800 chinesische Arbeiter. Durchführung: reibungslos. Aber nicht ohne Schmerzen. Vor allem nicht für die deutschen Stahlwerker. Der größte Industrieumzug der neueren Geschichte
KÄFER: Das große Krabbeln - sie sind das Kreativmodell der Evolution. Keine andere Tiergruppe weist eine derartige Vielfalt an Formen und Farben auf wie die Käfer. Das Verhältnis der Menschen zu den Sechsbeinern variiert dabei zwischen Verehrung, Ekel - und Kampfansage
DEUTSCHLAND: Die Muster der Wildnis - auch in der Mitte Europas gibt es sie noch: Landschaften, in denen die Natur ihre Kräfte frei entfalten, eigene Ausprägungen und Strukturen bilden kann. Deren ganze Schönheit erschließt sich mitunter erst aus großem Abstand - wie auf den Luftbildern des Geologen und Fotografen Bernhard Edmaier
TSCHERNOBYL: 17 Jahre danach - Leukämie, Missbildungen, chronische Erkrankungen - vor allem Kinder gelten als Opfer des Reaktorunglücks von Tschernobyl. Am 26. April 1986 kam es zum weltweit bislang schwersten Reaktorunglück. Heute liegt Block IV unter einem Sarkophag aus Beton und Stahl begraben. Noch immer entweicht Radioaktivität, ist die Strahlenbelastung im weiten Umkreis erhöht. Und doch zeichnen Experten ein widersprüchliches Bild von den Langzeitfolgen radioaktiver Strahlung. Während die einen Millionen von weiteren Opfern befürchten, geben andere weitgehend Entwarnung. GEO war noch einmal vor Ort - eine schwierige Spurensuche
PORTRAIT: Der Mann, dem keine Spur entgeht - der Südafrikaner Louis Liebenberg kann wie kein zweiter Weißer die Spuren wilder Tiere lesen. Was er von den Buschleuten gelernt hat, führt das Wildlife-Management auf eine ganz neue Fährte. Das Deuten von Tierspuren ist die urgeschichtliche Basis menschlichen Denkens und Argumentierens

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