Energie
und Energiekosten sparen - so gehts!
Die Entwicklungen
in der Gebäudetechnik sind rasant. Kunden und Bauherren erwarten
eine höhere Wirtschaftlichkeit, mehr Flexibilität, eine optimale
Energieeffizienz sowie ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort.
Diese Erwartungen stellen Architekten und Planer, Dienstleister und
Handwerker vor neuen Herausforderungen.
Gerade der Aspekt des Energie-Einsparens wird durch gesetzliche Rahmenbedingungen
immer wichtiger. So brauchen Wohnungs- und Hausbesitzer ab dem 1. Juli
2008 einen Energiepass für ihre Immobilie. Genau ein Jahr später
muss dieser auch für Nichtwohngebäude wie Büros und Dienstleistungsgebäude
vorliegen. Modernisierungen bzw. Sanierungen sind die Folge.
Besonders im Restaurant, Hotel, Gaststätte oder Gebäude mit
hohem Publikumsverkehr ist der Wasserverbrauch hoch. Hier bieten ein
wasserloses Urinal eine hohe Einsparmöglichkeit. Im normalen Hausgebrauch
reduzieren der Einbau eines 3-Liter-WC und die Verwendung von besonderen
Armaturen den Verbrauch erheblich. Vorteile bieten auch geringe Rohrweiten
bei der Installation. Doch auch bei altbekannten Wassersparmöglichkeiten,
wie Perlstrahler / Perlator, Durchflussreduzierer oder wassersparendem
Duschkopf gibt es neueste Entwicklungen.
Bei der Wärmekostenreduktion spielt die Heizung eine wichtige Rolle.
Hausbesitzer, die nicht länger von Heizöl oder Erdgas abhängig
sein wollen, können auf alternative Heizungssysteme zurückgreifen.
So wächst der Markt für Wärmepumpen rasant. Der Geothermie
bescheinigen Experten eine große Zukunft. Diese Heizungstechnik
produziert keine direkten CO2-Emmissionen und ist im Vergleich zu anderen
Techniken auf lange Sicht wirtschaftlicher. Energie aus heimischen Wäldern
liefern Pellet-Heizungen.
Als eine der Schlüsseltechnologien für eine sichere, wirtschaftliche
und umweltschonende Energieversorgung gilt die Kraft-Wärme-Kopplung.
Die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme realisiert ein
Verbrennungsmotor. Hier wird auch die Abwärme zur Deckung des Wärmebedarfs
genutzt. Während Wärme vorwiegend in der Heizperiode gebraucht
wird, benötigt man Strom kontinuierlich. Eine zweckmäßige
Kraft-Wärme-Kopplung muss sich also am Wärmebedarf orientieren.
Auch mit einer guten Gebäudeautomation können Heizungs- wie
auch Kühlkosten gespart werden. Denn stark isolierte Gebäude,
die geringe Heizkosten aufweisen, erhitzen sich oft viel zu hoch. Dann
muss unter immensen Energieeinsatz gekühlt werden. Mit einer intelligenten
Gebäudeautomation lässt sich dies verhindern.